Ich bin die kleine Raupe Nimmersatt

Ich bin die kleine Raupe Nimmersatt

Ich bin die kleine Raupe Nimmersatt

Die Kinder der Krippengruppe Regenbogen im Kinderhaus Reichenbach interessieren sich sehr für alles Krabbelgetier in der Natur, ob Käfer, Ameise oder Raupen, alles wird genau unter die Lupe genommen. Besonders eine Raupe im Garten weckte die Neugier der Kinder. Daraus entstand ein kleines Projekt über das bekannte Kinderbuch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle. Projektarbeit stellt in der Krippe einen wichtigen Baustein im pädagogischen Alltag dar, da im Interesse der Kinder alle Sinne angesprochen werden können und alle Förderbereiche abgedeckt werden, sodass das Team jedes Kind dort abholen kann, wo es gerade steht

Zuerst wurde die Geschichte über die nimmersatte Raupe anhand eines Erzähltheaters den Kindern nahegebracht, was die Kinder gleich in ihren Bann zog.  Besonderes Augenmerk legte das Team auf die Entwicklung von Kreativität und Fingerfertigkeit. So konnten die Kinder mit Fingerfarben eine Raupe aus Eierkartons bemalen, mit Luftballons eine Raupe stempeln sowie als Gemeinschaftsarbeit eine Raupe mit Fußabdrücken gestalten. Krippenleitung Stefanie Porsch stellte die Förderung der Wahrnehmung als einen wichtigen Teilaspekt dar und sprach mit ihrer Geschichtenbox alle Sinne an, indem sie die Kinder motivierte doch auch von den Lebensmitteln zu probieren, die die Raupe verspeist hat. Die Kinder kosteten mit Begeisterung die saure Gurke, den Käse, die  Melone und natürlich auch ein kleines Stück vom Schokoladenkuchen.

Auch den Morgenkreis begleitete die kleine Raupe, indem sie den Kindern Neues zeigte wie das Lied „Schmetterling, du kleines Ding“ oder ihnen ein selbstgebasteltes Spiel erklärte. Damit die Bewegung nicht zu kurz kam durften die Kinder einen Parcour mit Kriechtunnel und Balancierbrett als Raupen verkleidet absolvieren.

Ein gemeinsames Frühstück bei der es beispielsweise Raupen aus Weintrauben und Erdbeeren oder einen Schmetterlingskuchen gab, rundete das Projekt für die Kinder ab. Ganz nach dem Motto „Ich bin die kleine Raupe Nimmersatt, die immer ganz viel Hunger hat und wenn sie was zu essen kriegt, dann wünscht sie guten Appetit.“, langten die Kinder kräftig zu. Die Eltern konnten anhand einer gestalteten Fotowand Eindrücke über das Projekt gewinnen und zeigten sich darüber sehr erfreut.

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