Eingewöhnung

Eingewöhnung – der erste Schritt

 

Kommt ein Kind in das Kinderhaus, ist dies in der Regel die erste längere Trennungserfahrung, die es macht. Für das Kleinstkind bedeutet der Besuch des Kinderhauses, viele neue Erfahrungen zu machen, in einer noch unbekannten Welt mit zunächst fremden Menschen:

  • Die Räume sind unbekannt und schon aufgrund der Größe und Ausstattung aufregend
  • Das Kind muss eine Beziehung zu einer ihm fremden Betreuungsperson aufbauen
  • Das Zusammensein mit vielen anderen Kindern ist ebenfalls ungewohnt und neu
  • Das Kind muss zumindest teilweise seinen Rhythmus dem Tagesablauf des Kinderhauses anpassen
  • Es muss eine mehrstündige Trennung von seinen Eltern verarbeiten

 

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Kinder später wesentlich angstfreier mit neuen Situationen umgehen können, wenn diese wichtige Trennungssituation schonend gestaltet wird. Ebenfalls ist die Erkrankungsrate bei behutsam eingewöhnten Kindern deutlich niedriger als bei Kindern, die von Anfang an auf die Unterstützung durch eine vertraute Person verzichten mussten.

Die Eingewöhnungsphase im Kindergarten beträgt in der Regel ein bis zwei Wochen. Die konkrete Dauer und Gestaltung wird individuell mit den Eltern abgesprochen, je nach Verhalten des Kindes. Die Eingewöhnung in der Krippe verläuft nach dem sogenannten „Berliner Modell“ bei dem die Eltern in der Regel in den ersten zwei bis drei Wochen, ihre Kinder begleiten. Auch Kindergartenkinder können auf Wunsch der Eltern so eingewöhnt werden, in der Regel verkürzt sich hier die gerechnete Eingewöhnungszeit.

Unser Flyer „Eingewöhnung im Kinderhaus“ erhalten die Eltern mit den Anmeldeformularen und im Vorgespräch wird gemeinsam mit den Eltern die Eingewöhnung ihres Kindes geplant und festgelegt.